Archiv: Januar 2007

Zum Wappen

01.01.2007 Namen und Deutungen, Privates Keine Kommentare

Wappen zum Namen

Meine Überlegungen zu Namen und Lebensweg symbolisiert das selbst entworfene Wappen

Bei erster Betrachtung mag das Schwert für den Ritter Pitter stehen, die untergegangene Burg ist selbstredend. Das Buch weist mit der römischen Zwei auf zwei Burgen und damit auf zwei Versionen der Sage hin, zu deren Lösung der Schlüssel gefunden wurde. Diese Interpretation ist jedoch nut vordergründig, die Bedeutung des noch nicht in die Wappenrolle eingetragenen, selbst entworfenen Wappens ist vielschichtiger.

Kurzbeschreibung: Der Schild wird durch eine Diagonale (Weisthumslinie) von rechts oben nach links unten geteilt und zeigt im oberen linken Teil auf grünem Grund eine in den Abgrund rutschende Burg. Im linken unteren Teil sind auf blauem Grund ein offenes, goldenes Buch mit linksseitig einer römischen Zwei und rechtsseitig einem Schlüssel abgebildet. Das Wappenhaupt ziert ein Schwert, dessen Klinge nach rechts weist. Damit zu den Feldern und deren Bedeutung im Einzelnen:

Die in den Abgrund rutschende Burg ist ein Sinnbild weltlicher Herrschaft, ein Sinnbild alter Herrschaftsstrukturen und ein Sinnbild westlicher, so genannter christlicher (im Grunde: rein wirtschaftlicher) Werte. Nimmt man den Glaubensinhalt des Christentums, in dem ein Schamane durch angebliche Wiederauferstehung von den Toten, zudem nach nur wenigen Stunden am Kreuz durch ebensolches (kurzes) Leiden, die Schuld der ganzen Welt für immer und alle Zeiten hinweg genommen haben soll, so ist diese Lehre allein geeignet, sich ungestraft die Welt untertan zu machen. Dieser Denkansatz wird nunmehr durch die geschöpfte Weisheit (Weisthum), ein jeder habe seine Seele für göttliche Aufnahme zu vervollkommnen, ist damit für sein Handeln lebenslang verantwortlich, seinem Ende zugeführt.

Soweit die in den Abgrund rutschende Burg Abbild aus den Ermittlungen und Erkenntnissen um die Sage(n) vom versunkenen Schloss ist, konnte aufgezeigt werden, dass die Sage aus Langenfeld stammt. Die Bodenstrukturen einer der beiden Burgen lassen nur den Schluss zu, dass allein deren Hauptburg (die Herrschaft also) versank, während die Vorburg mit Volk und Vieh gerettet wurden. Daraus ließe sich dann der erste Teil meines Namens ableiten. „Claus“ stammt vom griechischen „Nikolaus“ ab, zu „niko“ „Sieg“ und „laos“ „Volk“, bedeutet mithin „Volk und Sieg“.

Daneben war die Sage vom versunkenen Schloss meine Aufgabe, die sexuellen Schlüsselerlebnisse in einem gesonderten Prozess aufzulösen. Auf grünem Grund, im Wald nämlich, waren die Orte des Geschehens aufzuspüren, deren Magie zu ergründen und dann den Geschichten zu lauschen, die das Blut in mir rauschte (wie es Hesse wohl formuliert hätte). Dieser Prozess führte mich zur mittleren Meisterschaft nach Laotse und damit zu vergleichbaren Erkenntnissen wie sie die Frau der Sage aber auch Buddha für sich schöpften.

Kommen wir damit zum zweiten großen Feld, welches ebenso unter dem Einfluss der Weisthumslinie steht. Auf blauem Grund, nämlich zunächst ohne irgendwelche Ahnung, wohin es ginge, und damit „ins Blaue hinein“ begann ich einen Prozess um meine Schlüsselerlebnisse, eigentlich nur einer Frau zu helfen, für sich die Abtreibung aufzulösen. Dieser zweite Teil des Leidens entspann sich um Schlüsselerlebnisse im Zusammenhang mit dem Tod. Nachdem die Frau sich verabschiedet hatte, für die ich glaubte, mit zu leiden, erkannte ich, für die Frau im Himmel (im Blauen) zu leiden.

Zudem war das Buch „Göttliche Erkenntnis“ (welches sich unter der Weisthumslinie zeigt) zunächst ein Gemeinschaftsprojekt mit Dieter Scholich. Nach seinem Tod wurde das Buch in jedem seiner Teile von mir allein stetig weiter entwickelt und mündete in zweiter Alleinautorenschaft in „Die Reise in die Seele“ ein. Es ist das Werk, einen jeden Menschen auf einem der fünf verschiedenen Wege zur mystischen Meisterschaft zu führen. Es ist damit der Schlüssel für alle Menschen, für sich selbst Weisheit und letztendlich göttliche Aufnahme zu erlangen. Mit Buch und Schlüssel dargestellt wird im Übrigen der Apostel Petrus, der sich in meinem Namen gleich zweimal findet, als „Peter“ und „Peters“. „Peter“ stammt nämlich vom ebenfalls griechischen „petros“ ab, das „Fels“ bedeutet. (Man darf sich also mit beiden Beinen auf mich verlassen. Erneut somit die zwei, auch Sinnbild des Tores, dessen Schlüssel ebenfalls abgebildet ist.)
Damit zu guter Letzt zum Wappenhaupt, dem Schwert, welches nach rechts weist und damit die Stoßrichtung vorgibt. Es geht gegen die ewig Gestrigen, die ihre weltliche Macht zur Unterdrückung und Vernichtung ganzer Völkerschaften einsetzten und dies noch immer verfolgen. Doch ist hier nicht das Schwert als eiserne Waffe gemeint, sondern ein solches im übertragenen Sinne. Deshalb findet sich das Schwert nicht im Wappen, sondern im Haupt, im Kopf also. Deshalb auch begann das Buch „Grundstrukturen der Religionen“ mit den Worten: „Das Schwert ist das Wort.“

Alle drei Teile des Wappens repräsentieren auf diese Weise meinen Namen sowie mein Programm: Mit Weisheit, mit Worten gegen die Religionen, gegen die alten Feudalstrukturen und damit für das Volk, für die Freiheit im Geiste sowie für die eigene Entwicklung auf vielen Wegen. Dafür stehe ich mit meinem Namen ein: Volk und Sieg – Claus, sowie Fels und Fels – Peter Peters.