Kategorie: Buchvorstellung

Wendezeit Geschichte

schrieb am 25.02.2018 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches, Weltgeschichte - Noch keine Kommentare

Warum Wendezeit Geschichte?

Wendezeit Geschichte

Wendezeit Geschichte – Harte Fakten sowie die Mystik der Oral-Historie

Der Eine oder Andere wird sich bereits gefragt haben, was dieser Titel soll und was sich hinter diesem Buch verbirgt. Wendezeit Geschichte enthält zum Einen die überarbeitete Fassung der „Sage(n) vom versunkenen Schloss“, deren vierte Auflage (500 Exemplare) mittlerweile ausverkauft ist. Übrigens dürften es damit rund 1000 Bücher zum Thema gewesen sein, was ich bei einer derart Kleinstadt-bezogenen Ausarbeitung schon recht ordentlich finde. Das neue Buch Wendezeit Geschichte ist im Gegensatz zur Vorläufer-Ausgabe im On-Demand-Verfahren jederzeit einzeln gedruckt erhältlich, schließt also die Lücke nach Abverkauf der letzten Exemplare der „Sage(n) vom versunkenen Schloss“. Es bietet zusätzlich einem Abriss zur Stadtgeschichte und ist mit den weiteren Themen eine runde Sache für Leute, die sich über das Werden der Stadt Langenfeld ein Bild machen möchten. Man muss somit nicht gleich zu Rolf Müllers 990 Seiten dickem Standardwerk „Stadtgeschichte Langenfeld“ greifen. Am Rande notiert, das steckte es mir einst der Buchhändler Julius von Bukowski, wurden ohnehin nicht alle von Müller verfassten Kapitel veröffentlicht. Man habe einige zurückgehalten und der Kenner der Stadt darf vermuten, dass es den Verantwortlichen nicht schmeckte, die dunklen Jahre und/oder dunklen Seiten der städtischen Geschichte beleuchtet zu sehen.

Wie dem auch sei, Wendezeit Geschichte – Untertitel: Harte Fakten sowie die Mystik der Oral-Historie nimmt im Titel das angloamerikanische Oral-History auf, das im dortigen Sprachraum einen hohen Stellenwert genießt, anders als in Deutschland. Deshalb also ein sperriges >Oral-Historie<, das die Ausarbeitung zur Lösung der Sage vom versunkenen Schloss kennzeichnen soll. Es handelt sich um eine Untersuchung auf Basis von harten Fakten, von Bodenzeichnungen im Moor und in den Sandbergen, bei denen alleine die Sagenversionen das Geschehene verdeutlichen sollen. In dem selben Zuge sollte der mystische Teil der überlieferten Vorkommnisse unter Einbeziehung der Auswertung zum Thema passender Lebensgeschichten von Dichtern, Denkern, Märchenerzählern und Religionsstiftern in einer auf das Schlüsselerlebnis Vergewaltigung bezogenen mystischen Erörterung erhellt werden. Dies umzusetzen, wäre übrigens für einen gewöhnlichen heiligen Mann aus Indien, nicht zu leisten gewesen. Deshalb hatte es der Unterzeichner als Rätselmeister (wie Goethe oder Nietzsche) und mittlerer Meister (wie Buddha) zu richten. In diesem Zusammenhang bemerkt, halte ich es nicht für zufällig, dass es jemanden wie mich, mit meiner Kenntnissen und Fähigkeiten, nach Langenfeld verschlug. Denn nur hier, am Ort der Sage, war das mystische Rätsel in der Überlieferung auflösbar.

Damit wissen Sie nun schon, warum Wendezeit Geschichte tatsächlich eine Wendezeit in der Geschichte abbildet. Zum ersten Mal wird nämlich in Deutschland mündlich Tradiertes in derart umfassender Art und Weise untersucht. Womöglich könnte es sogar weltweit das erste Mal sein, dass eine Ausarbeitung derart viele „geistige“ Väter hat. Selbst hinsichtlich der Stadtgeschichte im Abriss blieb es nicht bei einem Abspulen der Überlegungen eines Rolf Müller oder eines Friedhelm Görgens. Jüngere Forschungsergebnisse etwa zu Urkunden, meine Recherche in alten Karten zur Flur- oder besser Raumbezeichnung „Im langen Feld“ oder jüngste Überlegungen zur „Völkerwanderung“ (lassen wir den Begriff für etwas stehen, das es so nie gab) fanden gleich so Eingang in „meine“ Stadtgeschichte. „Meine Stadtgeschichte“ natürlich, weil es nie nur eine Version von Geschichte geben kann, eine Einsicht, die manchem etablierten Lokalhistoriker gut zu Gesicht stände (oder besser stünde, so verbohrt sich mancher darstellt).

Daneben steht Wendezeit Geschichte noch für etwas, dass aus Langenfeld stammt, weil es von mir verfasst wurde: Mein Gesamtwerk. Bücher, von denen ich hoffe, das diese einmal jenseits der Stadtgrenzen Anklang finden werden. Meine Untersuchungen, meine Ausarbeitungen, meine Überlegungen und Anregungen sollen dereinst zu einem weltweit friedlicheren Miteinander führen, aus dem hier in Langenfeld erklärten Ende der Religionen heraus.

Zu unguter Letzt gab es leider noch einen Fehler zum Datum 796 (erster Knochen in Richrath) in dem Werk „Langenfeld im Wandel der Zeiten“ einzugestehen, der mir irgendwie – verflucht nochmal –  unterlaufen ist. Gesehen habe ich den Mist erst, nachdem der Druck durch war. Ich hätte brechen können. Aber so etwas gehört offenbar zu solchen Kraftleistungen dazu, dass es am Ende doch nicht 100%ig, sondern nur 99,5%ig gut wird.

Zu guter Letzt bleibt nachzutragen, dass Sie das Buch Wendezeit Geschichte zum gleichen Preis wie einst „Die Sage(n) vom versunkenen Schloss“ erwerben können, nämlich für 9,99 EUR bei Amazon. Falls dagegen nur an einer Ausarbeitung der Sagenlösung Interesse besteht, eine gekürzte Fassung zuzüglich vieler Märchenlösungen hält der Band Mystisches Deutschland aus der „Wahren Tetralogie“ bereit, für 12,80 EUR zu erwerben, ebenfalls bei Amazon. Am Rande nachgetragen, die Ebooks gibt es dort übrigens schon für 4,99 EUR.

Nonne und Himmel bei Dante

schrieb am 19.11.2017 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches - Noch keine Kommentare

Was haben Nonne und Himmel bei Dante mit unserer Langenfelder Sage zu schaffen? Der Kenner der „Sage(n) vom versunkenen Schloss“ wird dazu meine Interpretation kennen: Eine Nonne wird von einem Ritter aus einem Kloster geraubt und schafft für sich himmlische Aufnahme. Beide kommen nämlich nebeneinander bei einer Flutkatastrophe zu Tode. Deshalb sahen die Betrachter von damals ihn vor einer himmlischen Strafe, sie dagegen, weil sie im Tode lächelte, vor himmlischer Aufnahme. Ich möchte weder die Geschichte noch Feinheiten der Deutung an dieser Stelle weiter vertiefen. Nur dazu noch ein Hinweis: Der interessierte Leser erfährt die vollständige Interpretation neu aufgelegt in meinem Buch „Wendezeit Geschichte„, erhältlich bei Amazon.

Nonne und Himmel bei Dante

Ganz Europa kannte womöglich die Geschichte.

Nonne und Himmel bei Dante kamen mir jedenfalls bei der Lektüre vor wie ein Dejà-vu-Erlebnis. Vor allem freut es mich, dass diese Zeilen den Kulturbeauftragten in Langenfeld genauso wenig schmecken werden, wie Dr. Peter Piepers Interpretation des genagelten Schädels von Langenfeld, den er einer Hexenverfolgung zuschreibt. Doch lassen wir die Stadt und Überlegungen zu historischen Ereignissen (auch denen bei Dante) einmal außen vor und kommen stattdessen zu seinem Bericht in der „Göttlichen Komödie“, Paradies, dritter Gesang.

„Ihr nachzufolgen, floh in jungen Jahren ich aus der Welt und hüllte in ihr Gewand mich, zu ihres Ordens Wandel mich verpflichtend. Doch Männer dann, an Böses mehr als Gutes gewöhnt, entrissen mich dem süßen Kloster; Gott weiß, wie mein Leben dann gewesen wäre. Und jener andre Glanz, der sich dir zeiget auf meiner rechten Seit‘ und mit der ganzen Lichtfülle unserer Sphäre sich entzündet, lässt, was von mir ich sprach, von sich auch gelten. => Auch sie war Nonn‘ und ihr auch ward vom Haupte der Schatten so geraubt der heiligen Binde. Doch, da sie zu der Welt gekehret worden, so ihrem Wunsch als guter Sitt‘ entgegen, warf sie doch nie von sich des Herzens Schleier.“ (Nun folgt mit der Benennung von Personen Dantes Fehlinterpretation, um wen es ging. Die Namen können wir daher vernachlässigen.) „Die Lichtgestalt ist dieser jener großen Konstanze, die von Schwabens zweitem Sturmwind den dritten, die letzte Macht, geboren. – So sprach sie zu mir und begann darauf Ave Maria zu singen, und im Singen schwand sie, gleichwie ein schweres Ding im tiefen Wasser.“

Nonne und Himmel bei Dante, der Leser wird sich nicht wundern, dass es mich elektrisierte. Die Geschichte ereignete sich womöglich in Deutschland (Schwaben wird genannt) und hat einen Brautraub, den Raub einer Nonne aus einem Kloster zum Inhalt. Die Geraubte selbst erfährt dank ihres Herzens Schleiers himmlische Aufnahme und ’stirbt‘, nach einem Ave Maria, in tiefem Wasser. Selbst wenn die Geschichte nur eine Duplizität von Ereignissen wiedergibt, beweist sie doch immerhin die Richtigkeit meiner Interpretation, denn Dante trifft die Dame im Paradies.

Dantes „Göttliche Komödie“ gehört im Übrigen zu den wenigen Werken der Weltliteratur, die von einem Rätselmeister verfasst wurde. Dantes Leitfigur war im Übrigen auch nicht der römische Dichter Vergil, sondern Augustinus, wie ich im Forum-Freie-Mystik (Dantes Leitfigur war Augustinus) ausführe. Immerhin gestattet diese neue Erkenntnis ebenfalls, eine weitere Verbindungslinie zwischen Augustinus und Dante zu ziehen, während die Linie zwischen Dante und dem Autor dieser Zeilen nicht zwangsläufig eine Einbahnstraße sein muss. Näheres zur Verbindung der Rätselmeister in der Menschheitsgeschichte enthält der neue Stadtkrimi (mit eingeklinktem Roman) im Romanausklang des 17. Kapitels. Auch dieses Buch (17+4, Kruger und die Politik) kann bei Amazon erworben werden.

17+4 – Kruger und die Politik

schrieb am 03.09.2017 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches, Weltgeschichte - Noch keine Kommentare

17+4 – Kruger und die Politik heißt der neue Stadtkrimi aus Langenfeld. Und das ist der Inhalt:

17+4 - Kruger und die Politik

Die Autoren-Lesung in Haus Arndt am 12.09.2017

Nach Kurze Fuffzehn mit 15 Kurzkrimis ist 17+4 – Kruger und die Politik bereits das zweite Buch mit Stadtkrimis aus Langenfeld/Rheinland. Unter dem Titel ‚Kruger und die Politik’ enthält es in 17 Kapiteln den ersten „abendfüllenden“ Kruger-Krimi. Danach runden 4 weitere Kruger-Kurzkrimis den Band ab und erklären so den Titel des Buchs. Um Sie mit der Veröffentlichung nicht warten zu lassen, finden sich als Zugaben noch eine Kurzgeschichte mit Krugers Assistentinnen Pandora als ermittelnder Hauptperson sowie eine kurze Erzählung unter dem Titel: ‚Der fremde Arzt’.

Hintergrund der langen ‚Kruger und die Politik’- Erzählung ist, dass zum einen die Forderung nach einem längeren Stadtkrimi laut wurde. Zum anderen wollte man wegen der wechselnden Assistentinnen in den Kurzgeschichten Pandora einmal in einer tragenden Rolle sehen. Beiden Wünschen wurde hier Rechnung getragen, was andererseits bedeutet, dass alle Geschichten, Personen wie Handlungen, völlig frei erfunden sind. Wenn man sich im Übrigen als Autor mit Kenntnissen zur Stadtgeschichte und als ehemalig politisch Aktiver auf eine längere Geschichte einlässt, drängt sich das Thema ‚Politik’ auf. Dem mochte ich mich ebenso wenig wiedersetzen wie den Wünschen zum Fortgang der Kruger-Reihe, zumal sich auf diese Weise ganz nebenbei von der Kommunalpolitik bis in die göttliche Politik hinein alles Mögliche erörtern und erklären lässt.

Ein letzter Hinweis: Nicht alle drängenden Fragen können bereits beantwortet werden. So bleibt etwa offen, ob Pandora Kruger erst umbrachte oder ob man zuvor im ‚Antep Doi Doi‘ essen ging. Die vielen Auszeiten Pandoras wären ein weiteres Thema und es bleibt unbekannt, wann sich Bernd und Thomas das nächste Mal waschen dürfen.

17+4-Kruger-und-die-Politik

Neuer Stadtkrimi aus Langenfeld

17+4 – Kruger und die Politik können Sie als Buch oder Ebook erwerben bei Amazon.

Flyer für Künstlergruppe Falter

schrieb am 05.09.2015 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches - Noch keine Kommentare

Der „Flyer für Künstlergruppe Falter“ stellte ab 2015 das Werk (für die Gruppe Falter enstanden) sowie den Autor vor. Zunächst einmal kurz zum Autor selbst:

Claus-Peter Peters, geboren 1960 in Langenfeld, arbeitet nach Abitur und Jura-/BWL-Studium als Schadensachbearbeiter. Er fotografiert seit seinem 8. Lebensjahr und schreibt seit gut 20 Jahren vorwiegend Sachbücher. Aus mehr als 60 Lemmas zur Stadtgeschichte im Wikipedia entstand auf Bitten und Anregung der Falter-Kollegen 2013 das Buch „Langenfeld im Wandel der Zeiten“. Schwerpunkt der Tätigkeit, neben Kurzgeschichten und Stadtkrimis, bleibt jedoch das Thema „Mystik“. Ritter-Pitter.de hat allerdings im Wesentlichen Stadtgeschichte zum Inhalt.

Neben Bildern, Bildbänden und Installationen für die Künstlergruppe Falter verfasst der Autor oft Blog-Artikel, so zugleich für seine weiteren Webseiten
forum-freie-mystik.de (Mystik)
nektar-ambrosia-consult.de (Politik, Entwicklung)
und ig-klm.de (Kunst).
Daneben entstehen für einzelne „Falter-Künstler“ Pressetexte sowie auch Interpretationen zu deren Werken. Als Gründer der Interessengemeinschaft leitet er zudem die „Gruppe Falter“ und beschäftigt sich ebenso mit organisatorischen, strategischen und künstlerischen Aufgaben.

Flyer für Künstlergruppe Falter

Werbung im Zuge der Eigen-Präsentation in der „Künstlergruppe Falter“

Neben den vielen Aktivitäten für die „Künstlergruppe Falter“ enstanden „nebenbei“ sogar weitere Bücher in Zusammenhang mit Aktionen der Interessengemeinschaft, nicht allein das bereits angesprochene „Langenfeld im Wandel der Zeiten“. Verfasst wurden nämlich vier Bände „Falter-Texte“ aufgrund der Resonanz bei Lesungen und Vorträgen in Gruppenaktionen. Letztere erschienen ebenso bei Amazon wie das Hauptwerk „Die Wahre Tetralogie“ und zwar erneut als Druckwerke wie als Ebooks. Neben der bebilderten Stadtgeschichte„Langenfeld im Wandel der Zeiten“ galt es daher, auch diese Veröffentlichungen im „Flyer für Künstlergruppe Falter“ zu bewerben. Die Stadtgeschichte ist übrigens nur bei „Falter“ im Marktkarree in Langenfeld erhältlich. Sie kostet preiswerte 30.- EUR und bietet auf 200 Seiten im DIN-A-4-Format fundiert recherchierte Texte sowie Bilder von städtischen Alt und Neu in Hochglanz.

Damit noch zu den sowohl geschichtsträchtigen wie teils mystischen „Falter-Texten“: Sie beschäftigen sich mit der Mystik Grimmscher Märchen, mit Kunst und Kultur, mit Stadtgeschichte, mit den vielen Sage(n) um versunkene Schlösser und mit Wirtschaftsgeschichte. Sie haben zudem Erläuterungen, neue Ansichten, Kurzgeschichten und Stadtkrimis sowie die Neuveröffentlichung älterer Texte zum Inhalt. Im Einzelnen sind dies in der Reihe „Falter-Texte“ die Bücher:

Die Falter-Skripte – Vorlesungen zur Mystik Grimmscher Märchen, eine Petition
sowie Kurzgeschichten für die Gruppe Falter
Die 5 Wege zur Weisheit – Ergänzungen zu den Vorlesungen –
sowie meist ältere. erprobte Texte, neu veröffentlicht
Kurze Fuffzehn – 15 kurze Krimis, Texte zum Kunstbegriff
sowie Kurzgeschichten für die Gruppe Falter
Wendezeit Geschichte – Stadtentwicklung als Wirtschaftsgeschichte,
sowie Stadtgeschichte aus Persönlichkeitsentwicklung

(Band 1 kostet 3,99 EUR als Ebook und 5.99 EUR als Buch. Die drei weiteren Titel kosten je 4,99 EUR als Ebook und je 9,99 EUR als Druckwerk – wie gesagt, alle erhältlich bei Amazon.)

 

Stadtkrimis aus Langenfeld

schrieb am 09.08.2015 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches - Noch keine Kommentare

Der Autor gemeuchelt

Zum kroatischen Jahr der passende Binder…

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus… Frische und kurze Stadtkrimis aus Langenfeld präsentiert das „Grüne Sofa“ am 08.09.2015 um 19 Uhr 30 im Haus Arndt. Auf dem Plakat sehen Sie im Übrigen den Autor selbst, dahin gemeuchelt mittels eines Gürtels, passend zum kroatischen Jahr und der kroatischen Erfindung der Krawatte als Modeobjekt.

Zum Inhalt des Buches der Rückseitentext:

Den Zuhörern erster Belletristik-Lesungen gefielen meine beiden Kurzgeschichten, die den Abschluss in „Die Falter-Skripte“ bildeten. Eigentlich war nur daran gedacht, gelegentlich eine weitere Geschichte für gemeinsame Auftritte zuzusteuern. Ich wurde jedoch bedrängt, mehr davon zu schreiben: „Deine Geschichten sind echt Klasse. Ich hab’ mich beömmelt“, und Ähnliches bekam ich zu hören. Daneben gab es seit Jahren schon regelrechte Quengler, die um Stadtkrimis bettelten, weil ich mich mit der Stadt Langenfeld und deren Geschichte gut auskenne. Deshalb habe ich mich schließlich für den hier veröffentlichten Sprengel an Stadtkrimis hingesetzt. Damit mir sowohl das Schreiben wie das spätere Vorlesen ebenfalls Spaß bereiten, wurde natürlich die eine oder andere Anekdote eingestreut. Zudem einmal ganz andere Möglichkeiten bot der Ansatz: „Die Leiche immer die Gleiche“. Damit konnten Running Gags platziert sowie Rätsel zum Toten in den 15 Krimis versteckt werden. Wer sie denn finden möchte… An diesen ersten Teil schließt sich übrigens noch eine Betrachtung zur „Falter“-Gruppe mit dem gemeinsamen Ringen der Künstler an. Es geht um: „Was darf Kunst?“ und „Wie muss Kunst sein?“ Zu guter Letzt gibt es noch zwei, drei lustige, bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten als Zugabe obenauf.

Ihr Bestell-Link zu Amazon.

Fehler zum ältesten Knochen

schrieb am 20.11.2014 - Buchvorstellung - Noch keine Kommentare

Fehler zum ältesten Knochen

Langenfeld im Wandel der Zeiten

Warum der Fehler zum ältesten Knochen nicht auffiel, ist eine tatsächlich sehr spannende Frage. Als ich das Buch Langenfeld im Wandel der Zeiten (Link zur Beschreibung) verfasste, hatte ich das Jahr 796 als das Jahr im Kopf, dass bei der C-14 Analyse zum ersten, nachweislich in Richrath, Bestatteten ermittelt wurde. Also: Es war mir bekannt, dass die früheste Grablege an St. Martin in Richrath im Jahr 796 nach Christus erfolgte. Dennoch fühlte ich mich irgendwie unsicher und ich hätte vom PC aufstehen und nachgucken müssen, ob es tatsächlich das Jahr 796 war. Habe ich aber nicht, sondern habe weiter geschrieben, weil ich ohnehin noch einmal alles zu kontrollieren gedachte und deshalb das Jahr 779 genommen. Das, so glaubte ich, würde mir auffallen und deshalb könnte auch nichts schiefgehen.

Es ging aber schief. Dabei habe ich fast jeden Tag in Richtung Düsseldorf das Schild mit der Nummer 779 bei der deutschen Bahn vor Augen, das ausweist, dass der S-Bahnhof Langenfeld bei Kilometer 20/8 an der Köln-Mindener Eisenbahn liegt. Also: Schild 779 gibt an, dass der Mast, an dem es montiert ist, 20 Kilometer und 800 Meter vom Kölner Hauptbahnhof entfernt steht. Wie an jeder anderen Strecke der Bahn, finden sich alle 200 Meter von einem jeden Ausgangspunkt Schilder mit dicken Ziffern, bei uns am Bahnhof das mit den dicken Ziffern 20/8 und einer kleinen Nummer 779 in der Ecke. Übrigens hatte ich einmal vermutet, es gäbe eine Bestellnummer 779 für alle Schilder mit den dicken Ziffern 20/8, ist aber nicht der Fall. Die Bahn macht es sich nicht so einfach. In Fahrtrichtung Köln hängt das Schild 20/8 mit der Nummer 780. Ist aber hinten am Bahnsteig und ich fahre nicht oft nach Köln. Dennoch, wenn man jeden Tag auf die 779 schaut, hätte es doch – verdammt nochmal – klingeln müssen.

Fehler zum ältesten Knochen

Schild 779 am Bahnhof

Es hat aber nicht geklingelt. Der Fehler fiel mir erst auf, als das Buch gedruckt vor mir lag. Ich habe sofort nachgeschaut und – mich bestätigt gefunden. Ein fetter Fehler zum ältesten Knochen: Er datiert in das Jahr 796. Ich hätte einfach nur 796 schreiben müssen und es wäre nichts passiert. Dass ich mich an diesem Punkt nicht mehr selbst kontrollierte, wäre nie aufgefallen. Verzeihlich, mag mancher denken, vor allem wenn  der Autor keinen Korrektor und keinen Lektor hat. Auch ich würde es jedem anderen nachsehen, es mir selber nachsehen, konnte ich dagegen lange nicht.

Denn ich bin ja dumm aufgefallen. Und jetzt kann ein Jeder, der die Langenfelder Geschichte kennt, auf mich zeigen: „Der schrieb ein Buch zur Stadtgeschichte mit dem Jahr 779 vom ersten Knochen, wo doch jeder weiß, dass es 796 hätte heißen müssen.“ Was soll ich sagen, ich habe mich deshalb lange geschämt, unendlich geschämt – und daher diesen, im Jahr 2018 verfassten Blogartikel vordatiert. So kann ich zur Not darauf verweisen und dennoch hoffen, dass den Artikel – irgendwo hinten unten – niemand findet. Denn es ist ein so unverzeihlicher Fehler, Richrath 17 Jahre älter zu machen, als es ist.

In diesem Zusammenhang fiel mir dann irgendwann noch etwas auf: Die Zahlen „7“ und „9“ werden als heilige Zahlen im Katholizismus (war einst meine Religion) der Muttergottes zugeordnet. Und da ich für die „Mutter der Welt“ als Mystiker tätig bin, kam mir womöglich neben dem Bahnhofsschild aus einem zweiten Grund die Zahl 779 in den Sinn. Ich halte es nämlich für sehr wahrscheinlich, dass ich nur deshalb an den Ausgangspunkt aller Sagen um versunkene Schlösser geboren wurde, weil ich das Rätsel um den Tod der Mystikerin der Sage zu lösen hatte. Dazu notiert, munkelt man unter Mystikern, dass SIE ihre Schäfchen immer besonders im Blick hält und dass SIE wegen der Sage(n) vom versunkenen Schloss – gerade auf Langenfeld – seit Jahrhunderten ein besonderes Auge wirft. Dann hätte die Chefin bei meinem, eigentlich unverzeihlichen Irrtum zum Jahr 779, noch selbst ihre Finger im Spiel gehabt.  Selbstredend reine Spekulation – natürlich! Dennoch könnte ich dazu noch einen draufsetzen:  Als am 24.07.1774 kein Geringerer als (Rätselmeister) Johann Wolfgang von Goethe – womöglich neugierig – durch Langenfeld ritt, mag er sich vielleicht gedacht haben: „Na denn, von hier berichtete (Rätselmeister) Dante in der Komödie und ein Nachfolger von uns beiden muss dereinst das Rätsel lösen. Hier also ist der Wald im langen Feld, wohin einst ein Ritter seine Braut verschleppte…“ – Sie halten das für spinnert? Finden Sie doch einmal heraus, was Dante über meine Bücher dachte und – lesen Sie sein Urteil dazu nach in der „Göttlichen Komödie“.

Der Hinweis zum Buch: Das ehemals mit 30 EUR veranschlagte Buch Langenfeld im Wandel der Zeiten kostet mittlerweile, in den letzten Exemplaren preisreduziert, nur noch 20 EUR. Damit liegt es sogar inzwischen satte 2 EUR 50 im VK unter dem Gestehungspreis. Das rechne ich als echtes Schnäppchen für ein zeitgeschichtliches Dokument.

 

Fehler zum ältesten Knochen und zu zeitgeschichtlichen Dokumenten

Die Seelenfibel – das künftige Elementarlehrbuch für die Welt, wenn sie es denn mag.

Ebenfalls ein zeitgeschichtliches Dokument und ebenso als Schnäppchen für nur 20 statt einst 25 EUR angeboten, wird der 940 Seiten dicke Schmöker Die Seelenfibel – „Elementarlehrbuch über den gemeinsamen Urgrund von hoher Literatur, Philosophie, Märchen, Sagen, Metaphysik und zur Persönlichkeitsentwicklung“. Erhältlich ist auch dieses Werk wie Langenfeld im Wandel der Zeiten in den Räumlichkeiten der Künstlergruppe Falter im Marktkarree, Solinger Str. 20 in Langenfeld.

Zur Entstehungsgeschichte beider Werke: Von der Gruppe Falter angestoßen, ich möchte nämlich meine Arbeiten statt nur bei Amazon (Link zur Plattform), doch auch zum Bratapfelmarkt 2013 in Buchform präsentieren, entstanden beide Druckwerke. Während Langenfeld im Wandel der Zeiten meine Arbeit zu mündlichen Überlieferungen, insbesondere ausgesuchte, von mir verfassten Wikipedia-Lemmas zur Stadtgeschichte vereint, präsentiert Die Seelenfibel ausgesuchte mystischen Arbeiten um Literatur, Philosophie, Märchen und Sagen aus meiner Feder. Dazu notiert, fiel es mir leicht, Märchen aufzulösen, weil ich mich zuvor intensiv mit der Mystik einer Sage beschäftigte. Denn eine Sage spiegelt die Erlebnisse aus der Sicht von Betrachtern wieder, die oft das Gesehene nur interpretierten, während Märchen zwar von inneren Prozessen berichten, doch von denjenigen verfasst wurden, die selbst das Erlebte zu Geschichten verarbeiteten. Beide Überlieferungsformen werden im Werk umfänglich gewürdigt, ohne dass Literatur, Religionsstifter oder auch Anleitungen zu eigenen Wegen zu kurz kämen. Ich möchte Ihnen jedenfalls Die Seelenfibel ebenso ans Herz legen, die in dieser ersten Auflage zwar noch als ein Versuchsballon gelten darf, die künftig jedoch, womöglich einmal als Bibel- und Koranersatz, die Welt verzücken könnte (kommt allerdings noch drauf an, ob man mir zuhören möchte).

Langenfeld im Wandel der Zeiten

schrieb am 17.11.2014 - Allgemein, Buchvorstellung, Regionalgeschichte, Stadtgeschichtliches - Noch keine Kommentare

Langenfeld im Wandel der Zeiten

Langenfeld im Wandel der Zeiten

Langenfeld im Wandel der Zeiten – Charme und Geschichte einer Stadt im Rheinland.

Noch ein Buch zur Stadtgeschichte, wird mancher fragen. Tut das denn Not, wo sich keiner mehr für Geschichte interessiert und hier fast nur noch Zugezogene leben. Ja, weil es nicht ausschweifend, sondern kurzweilig ist. Weil es viele neue Ansätze bereithält und nicht über Adelige und Pfaffen schwafelt. Weil es tolle Bilder hat und nicht den alten verstaubten Mist präsentiert, den sowieso keiner mehr kennt. Weil es die Kulturbeauftragten ärgert und die Bürger freut. Weil es aus Wikipedia heraus angestoßen einen Kontrapunkt setzt gegen dröge Historiker. Deshalb war das Buch richtig und wichtig. Langenfeld im Wandel der Zeiten ist überdies ein zeitgeschichtliches Werk, das ab 2017 in Wendezeit Geschichte (Link zum Verkäufer Amazon) einen kleinen Ableger gefunden hat – darin im Übrigen auch „Die Sage(n) vom versunkenen Schloss“.

Rückblick: Das Grüne Sofa präsentierte das Buch Langenfeld im Wandel der Zeiten sowie dessen Autor, den Betreiber dieser Webseite, am 09.12.2014 um 19 Uhr 30 im Haus Arndt. In der genannten Veranstaltung wurde aus dem Werk vorgelesen, was der Unterzeichner durch Erläuterungen und Vertiefendes zu ergänzen wusste. Die erschienenen 25 Zuhörern (voll besetztes Haus) im Dachstübchen von Haus Arndt erlebten jedenfalls einen spannenden Abend zur Geschichte der Stadt Langenfeld. In einem zweiten Teil präsentierte der Autor darüber hinaus Einblicke in das Werden eines metaphysisch-philosophischen Werks. Ein Schaffen, dass es ohne Langenfeld, ohne „die Sage(n) vom versunkenen Schloss“ und ohne manchen Mitmenschen hier so nicht gegeben hätte. Ein dritter Teil mit einigen amüsanten Kurzgeschichten rundete seinen Vortrag ab.

Nun waren Sie nicht beim Vortrag (den es in dieser Form auch nicht mehr geben wird) und überlegen, Langenfeld im Wandel der Zeiten zu erwerben. Meine Meinung ist, es lohnt sich in jedem Falle. Der Grund dafür: Das Buch wurde von Julius von Bukowski, inzwischen verstorbener Buchhändler (und Weinfest-Initiator/Organisator mit immer großem Einsatz für die Lokalgeschichte) 2012/13 der Stadt vorgelegt. Julius von Bukowski fand das Werk der Veröffentlichung und Unterstützung durch die Stadt wert, doch wurde es von dort zurückgewiesen. Als Begründung gab man an, nicht in allen Teilen mit der Meinung des Autors konform zu gehen. Was manchem als ein Makel erschiene, ist schlichtweg ein Ritterschlag, es nämlich richtig gemacht zu haben.

Dazu am Rande ergänzt: Es gibt nicht nur eine Geschichte. Wenn zwei Menschen etwas erleben, wird es in vielen Teilen ähnlich berichtet werden. Doch schon mit den Schwerpunkten, die die beiden Berichterstatter setzen, verändern sich auch Verständnis und Blickwinkel eines jeden Zuhörers. Gehen wir über die Jahrhunderte hinweg, finden sich über viele Köpfe und Generationen hinweg – das System der stillen Post – unterschiedliche Darstellungen bei den Nachfahren. Und doch gehen die unterschiedlichen Darstellungen auf zwei Berichterstatter und zu guter Letzt auf nur ein Ereignis zurück. Meine Frage: Wer hat da eigentlich recht – oder dürfen es am Ende nicht mehrere Wahrheiten bleiben? Aber das sind Überlegungen, die Historikern nie in den Sinn kämen.

Wie dem auch sei, das Buch gab es in der Bratapfelmarkt-Sonderausgabe 2013 für früher 30 EUR. Inzwischen werden die letzten Exemplare preisreduziert für 20 EUR in den Räumen der Künstlergruppe Falter, Marktkarree, erstes Obergeschoss, angeboten. Greifen Sie also zu, es lohnt sich und Nachdrucke wird es nicht mehr geben. Trotz eines kleinen Fehlers, der Sie nicht stören sollte, weil ohnehin kaum der Rede wert, sollten Sie zugreifen. Denn Langenfeld im Wandel der Zeiten ist und bleibt ein zeitgeschichtliches Dokument.