Kategorie: Weltgeschichte

17+4 – Kruger und die Politik

schrieb am 03.09.2017 - Buchvorstellung, Stadtgeschichtliches, Weltgeschichte - Noch keine Kommentare

17+4 – Kruger und die Politik heißt der neue Stadtkrimi aus Langenfeld. Und das ist der Inhalt:

17+4 - Kruger und die Politik

Die Autoren-Lesung in Haus Arndt am 12.09.2017

Nach Kurze Fuffzehn mit 15 Kurzkrimis ist 17+4 – Kruger und die Politik bereits das zweite Buch mit Stadtkrimis aus Langenfeld/Rheinland. Unter dem Titel ‚Kruger und die Politik’ enthält es in 17 Kapiteln den ersten „abendfüllenden“ Kruger-Krimi. Danach runden 4 weitere Kruger-Kurzkrimis den Band ab und erklären so den Titel des Buchs. Um Sie mit der Veröffentlichung nicht warten zu lassen, finden sich als Zugaben noch eine Kurzgeschichte mit Krugers Assistentinnen Pandora als ermittelnder Hauptperson sowie eine kurze Erzählung unter dem Titel: ‚Der fremde Arzt’.

Hintergrund der langen ‚Kruger und die Politik’- Erzählung ist, dass zum einen die Forderung nach einem längeren Stadtkrimi laut wurde. Zum anderen wollte man wegen der wechselnden Assistentinnen in den Kurzgeschichten Pandora einmal in einer tragenden Rolle sehen. Beiden Wünschen wurde hier Rechnung getragen, was andererseits bedeutet, dass alle Geschichten, Personen wie Handlungen, völlig frei erfunden sind. Wenn man sich im Übrigen als Autor mit Kenntnissen zur Stadtgeschichte und als ehemalig politisch Aktiver auf eine längere Geschichte einlässt, drängt sich das Thema ‚Politik’ auf. Dem mochte ich mich ebenso wenig wiedersetzen wie den Wünschen zum Fortgang der Kruger-Reihe, zumal sich auf diese Weise ganz nebenbei von der Kommunalpolitik bis in die göttliche Politik hinein alles Mögliche erörtern und erklären lässt.

Ein letzter Hinweis: Nicht alle drängenden Fragen können bereits beantwortet werden. So bleibt etwa offen, ob Pandora Kruger erst umbrachte oder ob man zuvor im ‚Antep Doi Doi‘ essen ging. Die vielen Auszeiten Pandoras wären ein weiteres Thema und es bleibt unbekannt, wann sich Bernd und Thomas das nächste Mal waschen dürfen.

17+4-Kruger-und-die-Politik

Neuer Stadtkrimi aus Langenfeld

17+4 – Kruger und die Politik können Sie als Buch oder Ebook erwerben bei Amazon.

Ende der Religionen

schrieb am 20.01.2017 - Stadtgeschichtliches, Weltgeschichte - Noch keine Kommentare

Kommt irgendwann einmal das Ende der Religionen? Wenn man sich deren Verankerung in den Gesellschaften betrachtet, erscheint das unwahrscheinlich. Doch es gibt Möglichkeiten, die Entstehung der Lehren zu begreifen und vor allem das Leben der Stifter zu entzaubern. Dazu darf zunächst festgehalten sein, dass alle Ideologien auf die Verarbeitung von Lebenserfahrung (was auch sonst?) zurückgehen. Des Weiteren gab und gibt es nur zwei alte Wege, mit negativer Lebenserfahrung umzugehen, nämlich Mystik und Schamanentum.

Lebenserfahrungen und das Ende der Religionen

Weil es überdies immer wieder dieselben (Lebens-) Geschichten, nachfolgend dieselben Ansätze zur Aufarbeitung sind und waren, lässt sich jede Erfahrung – selbst Gotteserfahrung – nachvollziehen. Auf diese Weise gewinnt man vergleichbare Einsichten und ebensolche Lösungsansätze. Die Faustformel für den mystischen Weg: Prägende Erlebnisse (Mord, Totschlag, Notwehr, Abtreibung, Vergewaltigung, Seelenwanderung, Verlust naher Angehöriger, Prügel- und Krankheitserlebnisse, Nahtoderfahrungen etc.), haben nur eine Handvoll unterschiedlicher Erkenntnisse zur Folge. Alternativ reisen Schamen stattdessen mit ihrer Seele (fliehen vor sich selbst). Der Rest ist Okkultismus / Spiritismus, Esoterik oder Wissenschaft und Philosophie (Letzteres nennt sich der „moderne“, dritte Weg). Nicht selten sind und waren es allein rituelle Handlungen, die irgend etwas bewegen sollten. Mithin bleiben

  • Mystik
  • Schamanentum
  • Okkultismus / Spiritismus / Esoterik
  • Philosophie und/oder
  • Priesterliche Riten

übrig, die in wechselnder Zusammensetzung zu Glaubenslehren verwoben wurden. Die Untersuchung kann sogar über alle Zeiten und alle Kulturen hinweg vorgenommen werden, denn neben Religionsstiftern wie Paulus, Mohammed oder Buddha setzten sich immer ebenso „normale“ Leute mit ihrer Geschichte auseinander, Leute wie Du & Ich. Manche blieben „unentdeckt“, manche taten sich in ihrem Umfeld als Weise hervor, manche wurden Märchenerzähler und manche andere wurden Dichter & Denker. Mit dem Vergleich aller Auflösungsergebnisse geht es nun zunächst den Religionsstiftern und nachfolgend den Religionen selbst an den Kragen.

Ein gottgewolltes Ende der Religionen?

Es war offenbar Gottes Wunsch, der Menschheit mit Religionen eine beschleunigte Entwicklung zu schenken. So konnte man mit den Glaubenslehren und einem täglichem Gebet (statt eigener Bemühungen) „den lieben Gott einen guten Mann / eine gute Frau“ sein lassen. Statt seelischen Leids für eigene Erkenntnis gab es Raum und Zeit für technische, politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche oder sonst eine Entwicklung. Für das Seelenheil hatte man Vorbeter, Imame, Priester oder Mönche, die sich für Geld um jedermanns Heil zu bemühen hatten. Da wir allerdings inzwischen auf einem „siechenden Planeten“ leben, ist Umdemken angezeigt. Wir haben einen Punkt in der Geschichte erreicht, von dem ab jede weitere Entwicklung (insbesondere technische) als Selbstläufer angesehen werden darf. Wir gewinnen dank Arbeitsteilung wieder Zeit, neben der Maloche für uns selbst zu sorgen. Wir kennen und schätzen die Vorzüge einer Demokratie mit ihrer Toleranz anderen gegenüber. Wir brauchen daher auch keine Seelenochsen mehr, die bisher (vorgeblich für uns) in den Organisationen Kirche, Kloster etc. für unser Seelenheil beteten.

Wir können inzwischen stattdessen sämtlichen Ideologien mithilfe der Einsichten aus allen Erkenntnisprozessen „den Laufpaß geben“. Einzelheiten im Übrigen zu jeder der alten und neueren Lehren finden Sie im Buch „Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum“ (Untertitel wegen der beiden Grundwege), zu erwerben bei Amazon.

Soweit jemand nunmehr wegen der hier propagierten Abschaffung der Glaubens-Ideologien befürchtet, sich oder Gott zu verlieren, ist die Furcht unbegründet. Statt schamanischer Vermittler kann er sich gleich und unmittelbar selbst an die Mutter unserer Seelen wenden. Weil Bildung hinzugetreten ist, herrscht zudem nicht mehr der status quo wie vor gut zweitausend Jahren. Statt nämlich nur einiger weniger Stammesführer kann sich nun jeder selbst das Seelenheil mit dem Austritt aus dem Geburtenkreislauf verdienen. Dies bedeutet politisch, dass dafür Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Denn neben dem äußeren Voranschreiten ist zugleich das innere Vorwärtskommen, zu stemmen. Der Planet ist dazu in eine zukunftsorientierte Lebensplattform für sich vervollkommnende Seelen zurückzuverwandeln.

Das Ende der Religionen in einer Installation

Dazu notiert, hat der Autor dieser Zeilen einmal das gesamte Spektrum hierzu zur Verfügung stehender Lehren, Literatur und Märchen in einer Metaphysik-Literatur-Dokumentation zusammengestellt. Hierin wurden die großen Vordenker mit ihren Schriften präsentiert, um die Zuschauer von den Religionsstiftern weg an die großen Mystiker heranzuführen. Diese erste Installation wurde nun in einem zweiten Schritt noch einmal verschlankt und auf wesentliche Aussagen komprimiert. Ein unwissenderes Publikum soll ebenso an die großen Meister mystischer Zunft herangeführt werden. Ein Tempelchen entstand (Vorbild Goethe/s in „Das Märchen“) mit noch einfacheren und klareren Aussagen hinsichtlich des Lebens an sich und zum Sinn des Lebens.
In Bälde erscheinen wird im Übrigen zum Thema noch ein Stadtkrimi unter dem Titel „17+4 – Kruger und die Politik“. Darin geht es aus der Stadtgeschichte und Kommunalpoilitik in die Landes- und Bundespolitik, schließlich in die Weltpolitik. Am Ende wird es sogar göttliche Politik sein, über die sich Kruger und ein, „Patriarch von Immigrath“ genannter, Gesprächspartner mithilfe der Aufzeichnungen des Lokalhistorikers „Nikolas Fels“ Klarheit verschaffen.

Ein Wort noch zur Dauer der Präsentation: Die Installation zum Ende der Religionen war bis Mai 2017 komplett zu sehen und wird seither – außer einer kleinen Dauerpräsentation – sukzessive mit den Ausstellungsthemen modifiziert. Als Erinnerung an das, was war, noch im Anschluss drei Bilder. Zudem sei auf die Dokumentation hingewiesen. Randnotiz zur Blog-Kategrorie: Die jetzt bei „Falter“ gezeigte Schau ist deshalb nicht allein Stadtgeschichte, sondern zugleichWeltgeschichte, weil sie in Langenfeld entwickelt wurde. Für Interessierte hier im Übrigen noch der Link zur IG-KLM.

Des Ende der Religionen ist da

Der Literaturtempel bei der IG-KLM zeigt es auf

Goethes Vorbild, Vorbild Goethes

Tempel mit Bildern, Texten, kleineren Installationen

Der Blick vom Parkdeck-Dach ins Tempelchen

Blick vom Sass-Parkdeck ins Tempelchen