Bodenstrukturen in der Sandbergen

Am Kellerhansberg

Ein recht ungenaues Modell mit Talkessel, Burgturm und Hochfläche (vl). letztere mit Extra-Höhenburg. Ohnehin ein schwieriges Unterfangen, weil bei Abzug zerstört.

Kellerhansberg: Inmitten eines Talkessels am Kellerhansberg findet sich ein einzeln gelegener Burgberg. In der Ansicht sehen Sie den Fuß des Bergs mit einer möglichen früheren Wasserstelle (Bild 1). Eine zweite liegt am hinteren Ausgang (Bild 3). Dazwischen befindet sich ein „Balkon“, eine „Ansprachefläche“ in den Talkessel , womöglich der „Hochaltar“. Die Bilder 4-7 zeigen eine Hochfläche östlich des Talkessels (Hauptburg?), die Bilder 8-11 den einzeln stehende Burgberg des Anführers (?), womöglich des Erzbischofs, zugleich Ort des dann – politisch motivierten Mordes – am Abgesandten? Die letzten beiden Bilder zeigen Talkessel und Aufgang zur Hochfläche. Hier die Galerie:

Spürklenberg: Schwierigst zu deuten, sind die Bodenzeichnungen am Spürklenberg. Grund hierfür sind die über Jahrzehnte währenden Abgrabungen von Bausand für die die Baustoffindustrie. Ausführlich berichtet hierüber Rolf Müller in „Stadtgeschichte Langenfeld (Rhld.)“.  Viele der Unternehmungen an Block (der völlig weggebaggert wurde), Kellerhansberg, Spürklenberg und Wenzelnberg auf Langenfelder Seite der Leichlinger Sandberge verfügten sogar über einen Gleisanschluss, um die Bodenschätze abzutranportieren. Insofern sind die hier getätigten Vermutungen mit großen Unsicherheiten behaftet. Allerdings gibt es Auffälligkeiten, die nicht so einfach erklärbar sind. Damit zu den Bildern:

Am Spürklenberg findet sich parallel zur Straße Heiderhöfchen eine tiefe Grube, die nur einen schmalen Eingang aufweist (anders als aufgelassene Gruben etwa am Wenzelnberg). Der Eingang ist auch nicht zur Straße hin offen, sondern liegt seitlich etwas versteckt, zumindest ungewöhnlich für eine Bausandgewinnung. Weitere Auffälligkeiten sind die im Hintergrund verlaufenden Wälle, die eher als Befestigungen gegen den Spürklenberg Sinn machten, denn dass diese einem Tagebau zugeschrieben werden könnten. Eine Graben-/Wallanlage verläuft über den Kamm des Spürklenbergs und könnte eine Feldbahntrasse gewesen sein. Nur wozu der Aufwand, von der Leichlinger Seite gab es gleichfalls einen Bahnanschluss? Ebenso unverständlich erscheint eine aufgeschüttete Fläche. Warum sollte man eine ebene Fläche durch eine Aufschüttung errichten, wenn dies durch eine Abgrabung einfacher zu erzielen wäre. Ohnehin soll der Sand ja in den Verkauf und nicht an anderer Stelle wieder auf den Berg geschüttet werden. Bleiben Aufschüttungen, die sich an Tagebauen am Wenzelnberg nicht finden. Was sollte am Spürklenberg geschützt werden? Damit zu den Bildern:

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