Übersicht und Infos

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Sagenauflösung: Hier wird zum Verständnis von Märchen, Sagen und Liedern, etwa zum Nibelungenlied ausgeführt, weiter Wert und Wahrheitsgehalt von Urkunden und Steuerlisten im Mittelalter erörtert. Der historische Kern der Sage vom versunkenen Schloss geht jedenfalls auf die mystische Auflösung des Erlebnisses Vergewaltigung zurück. Deshalb wurde der Ritter vom Himmel bestraft und die Frau der Sage zu einem weiblichen Buddha.

Argumente für einen Fundschatz: Über die Lösung aus Langenfeld hinaus wird das Nibelungenlied beleuchtet. Denn zum einen sind Hinweise auf einen Erkenntnisprozess des Erstautors vorhanden, zum anderen lässt die aufgesetzte Rahmenhandlung eher auf die Absicht der Unterweisung des Hörers in menschliche Grundwerte schließen. Darüber hinaus könnte der besungene Schatz seinen Weg durch Langenfeld genommen haben, um nunmehr als Domschatz im Kölner Dom „versteckt und begraben“ zu sein.

Thotenmannskirch: Die Überquerung des Rheins bei Rheinkassel, der Zug der Nibelungen nach Norden, der versenkte Schatz, wo die Duna in den Rhin fließt, liegt womöglich im Dreieck der Dörfer Merkenich, Rheinkassel und Rheindorf an der einstigen Mündung der Dhünn in den Rhein. Hierauf weisen vielleicht der Totenkopf an St. Amandus, die laut Aushang in St. Aldegundis stattgefundenen Fährfahrten des Pippin und Sagen aus Köln zum Domschatz hin. Neue Überlegungen zum Totenkopf an St. Amandus in Rheinkassel, Forschungsergebnisse, Spekulationen, Sagen und Gerüchte. Ein Puzzlestein für den Nibelungenzug nach Norden?

Die Sage vom Weißenstein: Neben dem gleichnamigen Lokal, an der B 8 bei Berghausen steht der Weißenstein. Um ihn rankt sich die Legende vom deutschen Kaiser, der auf einem weißen Schimmel reitend, dort ein Heer aus dem Osten schlägt. Eine mögliche tiefere Bedeutung der Geschichte (sowie die der Dublette aus Rheinmülheim) wird erörtert. Zum Thema passt womöglich auch eine Pferdebestattung in Langenfeld vom Götscher Weg. Man vermutet das Pferd des Anführers eines türkischen Vorauskommandos in den Türkenkriegen des 17. Jahrhunderts. Des Weiteren werden die vier Zeitalter des Jean Gebser um das fünfte, das mystische Zeitalter fortgeschrieben, weil mit den Schlüsselerlebnissen, so auch mit der Vergewaltigung in der Sage vom versunkenen Schloss, die Religionen aufgelöst werden können.

Auf der Seite zu „Stadt und Autor“ erfahren Sie mehr über Rittersitze und Burgen in Langenfeld, abseits der Sage vom versunkenen Schloss. So zeigt sich besonders die „Motte Schwanenmühle“ mit zum Teil noch mit Wasser gefüllten Gräben. Sie ist die wohl am Besten erhaltene Motte des Vorbergischen Landes und vermittelt einen guten Eindruck, wie man sich eine solche mittelalterliche Befestigung vorstellen muss. Selbst nach dem Bau der Wasserburg Haus Graven, soll sie noch Dienste als Fliehburg geleistet haben. Gut vorstellbar, denn würde man die Gräben fluten und Palisaden errichten, wäre sie in wenigen Stunden wieder einsatzbereit.Ihre Nachfolgerin, die Wasserburg „Haus Graven“ macht ebenfalls noch richtig was her, wie die Bilderstrecken ausweisen, selbst wenn heute nur noch die Vorburg steht. Darüber hinaus wird die beste Reisezeit erörtert, Motten zu besichtigen. Zudem geht es in der gebotenen Kürze zum Autor, welcher die Sagen der Vergessenheit entriss und deren Rätsel löste. Zu guter Letzt wird noch über die Gastronomie berichtet und zur Stadt, ihren Menschen und den Festen ausgeführt. Eine Bilderstrecke zur Stadt rundet das Angebot ab.

Orte im Moor: Dreimal ein Burgstall, dreimal der Rest einer ehemaligen Burg, genauer Turmhügelburg oder Motte, mitten in Sumpf und Moor: Virneburg, Möckenburg und erste Dückeburg werden sie genannt. Um deren Geschichte in Langenfeld geht es hier. Von einer germanischen Ringwallanlage, in die eine Motte gebaut wurde, über Burgen im Mittelalter bis zu einem Gutshof heute reicht die Zeitspanne der nahe beieinander liegenden Orte, die Schauplätze der Sage um das versunkene Schloss sind. Eine Marienfigur spannt den Bogen noch zu den Sandbergen und einer Klostergründung in Langenfeld.

Heiligenfigur: Die besagte Marienfigur belegt eine Verbindung zur Sage vom versunkenen Schloss, erklärt wie der Turmhügel vor der Möckenburg den Namen Dückeburg sowie das unterstellte Untergangsszenario. Sie stellt gleichzeitig eine Verbindung zur aufgelassenen Klostergründung in Langenfeld dar, vordergründig aufgrund des Mordes an einem kaiserlichen Abgesandten. Hier finden Sie auch Bilder zur Blockbachmotte, des eingetragenen Bodendenkmals im Schnittpunkt der A 542 mit der Eisenbahnlinie Hilden-Opladen. Sie war mutmaßlich die Vorgängerin der steinernen Dückeburg. Letztere ist heute ein zum Wohnhaus umfunktionierter Gutshof.

Möckenburg: Der Ort der Sage um das versunkene Schloss. Hier ging die Hauptburg unter. Hier wurde vermutlich der Ritter wegen eines Brautraubs vom Himmel bestraft und umgekehrt die Braut belohnt. Dagegen blieb die Vorburg als Burgstall erhalten und bot ein eilig zusammen gescharrter Burghügel ersten Schutz nach der Katastrophe. Sie war die Vorgängerin der Motte am Blockbach, der ersten Dückeburg und die Vorvorgängerin des heutigen Gutshofs. Die Bilder der Möckenburg zeigen den Burgstall der Sage vom versunkenen Schloss. Leider werden inzwischen auch die Reste der Vorburg immer mehr von Reitern zerstört.

Virneburg: Eine mutmaßlich ehemalige, germanische Ringwallanlage, in die eine Motte hinein gebaut wurde. Diese wurde offenbar planvoll versenkt, womöglich um einen Schatz vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Doch wurde dieser gehoben. Eventuell ist daher die Virneburg der Ort, an dem ein Fundschatz (Nibelungengold?), bis zu seiner Hebung im Mittelalter, wohl durch den Erzbischof von Köln, lagerte. Heute befindet sich das Rheingold vermutlich eingeschmolzen für den Dreikönigsschrein im Kölner Dom. Zur Virneburg gibt es ebenfalls eine Bilderstrecke, wenn sie zugleich auch die schlechtest erhaltene aller Burgen ist.

Sandberge: In den Sandbergen zwischen Langenfeld und Leichlingen befinden sich mehrere ehemalige Burgen. Die einstigen Motten beherbergten nach meiner Auffassung die Klostergründer, die Bauarbeiter sowie den Tross des kaiserlichen Abgesandten, der zum Fund des Goldes nach Langenfeld geeilt war, um den Schatz für den Kaiser einzufordern. Hier wurde er wohl ermordet, um den Schatz für die Kirche, als Kölner Domschatz, zu erhalten. Zur möglichen Kirchenburg und einer solchen eines kaiserlichen Abgesandten erhalten Sie Hintergrundinfos sowie erneut je eine Bilderstrecke.

Einmal von den Sagen und einem Ausschnitt des Mittelalters weg wird der Leser durch die „Stadtgeschichte„, eher durch eine Regionalgeschichte „im langen Feld“ geführt. Sie beginnt in der Steinzeit beginnt und endet mit den aktuellen Entwicklungen der Neuzeit. Daneben werden Bilder zu Gut Langfort und Gut Widdauen im Text gezeigt. Gut Langfort war ehemals ein Rittersitz und geht vermutlich auf eine Turmhügelburg in erster Bebauung zurück. Flechtreisig zur Errichtung einer solchen Motte wurde nahe des heutigen Gutes im Bereich des AWO-Altenheims, also nördlich des Bachs gefunden. Gut Widdauen war dagegen nach offizieller Lesart ein ehemaliges Klostergut des Abtei Altenberg. Nach meiner Meinung könnte das Gut doch eher der Ort eines alten Rittersitzes gewesen sein. Bemerkenswert sind nämlich gräflicher Besitz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gut sowie der Versuch einer Adelsfamilie, von Galkhausen aus (wieder?) Fuß in Neurath (Gut Widdauen) zu fassen.

Blog: Hier lesen Sie Geschichtliches, Aktuell Geschichte Schreibendes, Presseberichte und Reaktionen zur Stadtgeschichte Langenfelds sowie zur Sage um das versunkene Schloss. Daneben finden Sie Weiterführendes zu den Themen Religion und Mystik, soweit durch den Bericht um das versunkene Schloss berührt. Zuletzt gibt es nicht ganz Ernstgemeintes und auch mal Nonsens zur Anregung und Erheiterung.

Zur Vertiefung des auf dieser Webseite angesprochenen Themas „Gewalt/Sexuelle Selbstbestimmung“ gibt es hier ein Fiktives Interview. Das Thema „Auflösung“ etwa einer „Vergewaltigung“ oder weiterer Schlüsselerlebnisse, zuzüglich eigener Mystik statt Religion, nämlich dem Weg der Dichter, Denker, Märchenerzähler und Religionsstifter, empfehle ich die Website: Forum ‚Freie-Mystik‘

Als ein besonderes Schmankerl gibt es hier Winter-Impressionen aus dem Further Moor und von der Dückeburg:

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